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13.05.2020
Heilpflanzen-Tinkturen mit Alkohol

Diese konzentrierten Pflanzenauszüge dienten bereits im Altertum als natürliche Arznei. Die Alkoholischen Auszüge sind reich an ätherischen Ölen, Antioxidanten, entzündungshemmender antibakteriellen und – viralen Stoffen. Das herauslösen der Substanzen mit Alkohol werden als Mazerate bezeichnet.

Was benötigt wird:

Als Ausgangsmaterial werden frische oder getrocknete Kräuter verwendet. Sie sollten jedoch nicht mehr zu feucht oder gar nass sein. Als Lösungsmittel eignen sich fast alle neutralen Alkoholarten z.B. hochprozentiger Weingeist oder auch einfacher Korn mit mindestens 40% Alkoholanteil. Bei frischen Pflanzenteilen ist ein höherer Alkoholanteil empfehlenswert.

Was du für die Herstellung brauchst:

  • 50g getrocknete oder 100g frische zerkleinerte Kräuter
  • 200 ml Alkohol
  • Schraubglas
  • Kaffeefilter zum Filtrieren der fertigen Tinktur
  • Tropfflaschen aus Braunglas.

……. und so einfach funktioniert es:

Fülle 50g getrocknete oder 100g frische Pflanzenteile in ein Schraubglas und gieße mit 200ml Alkohol auf. Alle Pflanzenteile sollten vollständig mit Alkohol bedeckt sein. Verschließe das Glas fest und lasse es mindestens 4 Wochen an einem warmen und sonnigen (keine direkte Sonneneinstrahlung) Platz stehen. Hin und wieder vorsichtig schütteln, anschließend filtern, beschriften und in braune Tropfflaschen füllen.

Einige Beispiele der selbst gemachten Tinkturen und ihre Heilwirkung:

  • Löwenzahnwurzel-Tinktur stärkt die Lebensgeister und reinigt die Gelenke
  • Schafgarbe-Tinktur für Entzündungen und Blutungen
  • Herzgespann-Tinktur bei starkem Herzklopfen, Beklemmungs- und Engegefühl im Herzbereich
  • Basilikumblätter-Tinktur als Schmerzmittel
  • Brennessel-Wurzel-Tinktur als Haarwuchsmittel und Engeriemittel

und viele mehr………………

Einnahme und Dosierung: Tinkturen werden immer verdünnt eingenommen (in ca. 30ml Wasser oder einem anderen nichtalkoholischen Getränk). Die Standartdosierung ist 1×20 Tropfen, im Akutfall 3×20 Tropfen (nicht während des Essens einnehmen).

Tipp: Alles was aufbauend wirken soll, wird morgens nach dem Frühstück eingenommen, alles was beruhigen soll, wird abends eingenommen.

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