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09.10.2020
Herbstzeit = Maronizeit
Maroni sind glutenfrei und wirken basisch.

In der kälteren Jahreszeit gehören Esskastanien – auch als Maroni bekannt- als wärmende Delikatesse einfach dazu. Der Name Maroni stammt aus dem italienischen „marrone“ und bedeutet braun. Früher wurden Maronen auch als „Brot der Armen“ bezeichnet, weil sie zu Mehl verarbeitet und daraus Brot gebacken wurde.

Maroni sind glutenfrei und wirken basisch. Sie bestehen zu etwa 48% aus Wasser, zu 40% aus Kohlehydraten, zu 8% aus Ballaststoffen, 2% aus Eiweiß und nur zu 2% aus Fett. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt für eine gesunde Verdauung.

Maroni und Edelkastanien müssen gekocht, gedünstet oder gebraten werden. Nur so wird ihre Stärke aufgeschlossen und die Früchte somit verdaulich gemacht.

Tipp: Frische Maroni erkennt man daran , dass sie sich fest und schwer anfühlen und glänzend aussehen. Man kann den frischegrad von Maroni testen, indem man sie in lauwarmes Wasser einlegt. Frische Früchte sinken zu Boden, schwimmende sind ungenießbar.

So werden Maroni gebraten: 30 Minuten im Wasser quellen lassen, den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, Kreuzweise einschneiden und auf ein mit Backpapier belegten Rost legen und anschließend ca. 20 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen kurz in ein nasses Geschirrtuch einwickeln und genießen!!

Maroni sind eine köstliche und gesunde Abwechslung auf dem Speiseplan. Sie lassen sich vielseitig zubereiten und punkten durch ihren leicht süßlichen Geschmack. Maroni unterstützen uns gut, wenn wir körperlich und geistig erschöpft sind. Besonders für die Nerven sind sie eine Wohltat weil sie beruhigen und ein wärmendes, wohlig angenehmes , beschützendes Gefühl verbreiten.

Anwendungsgebiete:

  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Untergewicht
  • Auszerrung
  • körperlicher Belastung
  • Stillzeit
  • Blutmangel
  • Nervenschwäche
  • Rücken- und Muskelschwäche
  • Durchfall

Info: In der TCM -Traditionell Chinesische Medizin- sind Maroni nährend, stärken das Qi, sowie das Nieren Yang. Sie wirken leicht erwärmend und vertreiben Wind-Kälte, was besonders gut bei Infektanfälligkeit ist.

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